
Tangooper von Astor Piazzolla. Libretto: Horacio Ferrer
„Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ – das hat der argentinische Komponist Enrique Santos Discépolo gesagt. Die Tango-Oper „María de Buenos Aires“ seines Landsmanns Astor Piazzolla ist voll von traurigen Gedanken. Sie erzählt die Geschichte von Leben und Tod Marías, die als Glückssucherin aus einem Vorort von Buenos Aires kommt, dort in einem Arbeiterviertel stirbt und zum Mythos wird.
Die Inszenierung stellt sich dem dunklen Glanz der Oper in vorherrschend sparsamer Ausleuchtung. Differenzierende Akzente in Spiel und musikalische Pointiertheit sind ihr Elixier, zumal ein Theaterhaus der lokalen wie finanziellen Größe des klagenfurter ensemble nicht mit Kohorten an Darsteller:innen, Tänzer:innen und Materialien klotzen kann. Dennoch wird man nichts an Opulenz, wie sie sich primär in der Musik, aber auch in der Bühnenchoreografie äußert, vermissen.
Termine
30. September sowie 2., 3., 7., 8., 9., 10., 21., 22.. 23. und 24. Oktober 2026, 20 Uhr
Spielort
klagenfurter ensemble, theaterHALLE11, Messeplatz 1 / 11, Klagenfurt
Kartenreservierung
0463 310 300 / ke@klagenfurterensemble.at
Kartenpreise
25 Euro (regulär), 20 Euro (Schüler*innen, Studierende, Zivil/Präsenzdiener, Pensionist*innen, Menschen mit Behinderung)
Künstlerisches Team
eine Produktion des klagenfurter ensemble in Koproduktion mit dem Jungen Theater Klagenfurt
Regie und Bühne: Peter Wagner
Schauspiel: Irene Coticchio, Luis Hernández-Luque
sowie der Jugendclub des Jungen Theater Klagenfurt
Dirigent: Davorin Mori
Musikalische Formation: Quintet Piazzolleky
Kostüm: Markus Kuscher
Licht- & Tondesign: N.N., Konrad Überbacher
Regieassistenz: Kerstin Haslauer
Produktionsleitung: Susanna Buchacher